Dr. med. Karlheinz Zeilberger
Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin

Spiroergometrie

Im Prinzip wird die Spiroergometrie wie ein Belastungs- EKG durchgeführt. Zusätzlich wird eine Atemmaske angelegt, welche an ein  Messsystem angeschlossen ist. Hierdurch ist eine kontinuierliche Messung von  Atemfrequenz, Atemvolumina, Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe möglich. Durch das gleichzeitig abgeleitete Belastungs-EKG wird mittels Spiroergometrie die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge beurteilt.

Für den Sportler ist das Verhältnis des ausgeatmeten Kohlendioxids (CO2) zum eingeatmeten Sauerstoff (O2) von großem Interesse. Der so genannte respiratorische Quotient (RQ) gibt indirekt Aufschluss über die Art der in den Muskeln verbrannten Energiereserven.

Je größer der RQ, desto geringer ist die Fettverbrennung.

So kann für jeden Sportler individuell festgestellt werden, wie hoch die Fett- bzw. Kohlenhydratverbrennung bei einer bestimmten Herzfrequenz ist.

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