Dr. med. Karlheinz Zeilberger
Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin

Ultraschalluntersuchungen

Sonografie
(Herz, Bauch, Blutgefäße, Schilddrüse)

Die Sonografie oder Ultraschall-Untersuchung hat sich heute als die meistgenutzte bildgebende Untersuchungsmethode in der Medizin etabliert. Das liegt sicherlich vor allem daran, dass sie relativ schnell und unkompliziert und auch bei häufiger Anwendung ohne ernsthafte Gefährdung des Patienten eingesetzt werden kann.

Technisch basiert die Sonografie auf dem sogenannten Echo-Impuls-Verfahren: Schallimpulse werden durch die Sonografiesonde in das Körpergewebe abgegeben, an Gewebegrenzen gestreut und reflektiert; die entstandenen Echos werden von der Sonografiesonde wiederum erfasst. Aus einer grafischen Umsetzung der Stärke und Verzögerung der Echoimpulse entsteht eine Abbildung der untersuchten Gewebestrukturen.

Die Qualität des Verfahrens ist jedoch sehr stark von der Erfahrung und Geschicklichkeit des Untersuchers abhängig, da das gewonnene Bild von vielen Faktoren beeinflusst wird und oft nicht einfach zu interpretieren ist.

Durch die Technik bedingt eignet sich die Sonografie oder Ultraschall-Untersuchung vor allem für Untersuchungen des Bauchraums, von Blutgefäßen, sowie der Beurteilung der Schilddrüse, und der Anatomie und Funktionalität des Herzens.

Echokardiografie, Ultraschalluntersuchung des Herzens

Die Echokardiografie ist für unsere kardiologische Diagnostik eine sehr wichtige Methode, da mit ihrer Hilfe das Herz des Patienten in seiner Größe und Funktion schnell und ohne Strahlenbelastung untersucht werden kann. Größe und Pumpfunktion der einzelnen Herkammern sind ebenso gut beurteilbar wie die Funktion der Herzklappen. Herzfehler können auf diese Weise sicher erkannt werden. Lediglich zur Beurteilung der Herzkranzgefäße ist die Echokardiografie nicht geeignet.

 

Farbdopplerdarstellung Mitralklappeninsuffizienz Hund (Quelle: WIKIPEDIA)